Fachliche Definition
Rentabilitätskennzahl, die den Periodenerfolg zum durchschnittlich eingesetzten Eigenkapital ins Verhältnis setzt.
So funktioniert es
Üblicherweise wird der Jahresüberschuss durch das durchschnittliche Eigenkapital geteilt. Die Kennzahl verbindet operative Leistung, Vermögenseffizienz und Verschuldung; Veränderungen sollten daher in ihre Treiber zerlegt werden.
Konkretes Beispiel
Ein Jahresüberschuss von € 15.000 bei durchschnittlichem Eigenkapital von € 75.000 ergibt eine Eigenkapitalrendite von 20 %.
Typische Falle
Zusätzliche Schulden können die Eigenkapitalrendite erhöhen, indem sie die Eigenkapitalbasis verkleinern, zugleich aber das Finanzierungsrisiko steigern.