Fachliche Definition
Rentabilitätskennzahl, die den Periodenerfolg ins Verhältnis zum eingesetzten Vermögen setzt.
So funktioniert es
Eine gebräuchliche Formel ist Jahresüberschuss geteilt durch durchschnittliche Bilanzsumme. Durchschnittswerte passen besser zu einer Zeitraumgröße als allein der Schlussbestand. Definitionen müssen über Perioden und Vergleichsunternehmen einheitlich bleiben.
Konkretes Beispiel
Ein Jahresüberschuss von € 12.000 bei durchschnittlichen Aktiva von € 120.000 ergibt eine Gesamtkapitalrendite von 10 %.
Typische Falle
Eine höhere Rendite ist nicht automatisch besser, wenn sie auf Unterinvestition, Abwertungen oder ungewöhnlich hohem Risiko beruht.