Fachliche Definition
Auszahlungen für Erwerb, Herstellung oder wesentliche Verbesserung langfristiger Vermögenswerte mit Nutzen für künftige Perioden.
So funktioniert es
Ansatzfähige Beträge werden zunächst aktiviert und anschließend über Abschreibung oder Amortisation als Aufwand verteilt. Zahlungen erscheinen regelmäßig im Investitionsbereich der Kapitalflussrechnung; nicht zahlungswirksame Erwerbe sind gesondert zu erläutern.
Konkretes Beispiel
Der Kauf einer Produktionsanlage für € 50.000 ist eine Investitionsausgabe: Die Anlage steigt, Bank sinkt, und künftige Abschreibungen verteilen die Kosten.
Typische Falle
Eine Investitionsausgabe ist nicht sofort vollständig Aufwand; umgekehrt ist nicht jede hohe Auszahlung aktivierungsfähig.