Fachliche Definition
Systematisch gegliederte Liste aller Konten und Kontonummern, mit denen ein Unternehmen Geschäftsvorfälle einheitlich erfasst.
So funktioniert es
Der Kontenplan ordnet Bilanz- und Erfolgskonten, vergibt eindeutige Kennziffern und bestimmt die spätere Auswertungstiefe. Seine Struktur sollte das Geschäftsmodell abbilden, ohne unnötige Einzelkonten zu schaffen.
Konkretes Beispiel
Ein einfacher Kontenplan kann die Nummernkreise 1000 für Aktiva, 2000 für Verbindlichkeiten, 4000 für Erträge und 6000 für Aufwendungen verwenden.
Typische Falle
Ein eigenes Konto für jeden Einzelfall zersplittert die Auswertung; zu wenige Konten verdecken entscheidungsrelevante Unterschiede.