Liquidität

Betriebliches Nettoumlaufvermögen

Geld, das im Tagesgeschäft gebunden ist – besonders in Vorräten sowie offenen Kunden- und Lieferantenrechnungen.

01

Fachliche Definition

Analytische Differenz zwischen kurzfristig gebundenen betrieblichen Vermögensposten und kurzfristigen betrieblichen Verpflichtungen.

02

So funktioniert es

Forderungen, Vorräte, Abgrenzungen und Lieferantenverbindlichkeiten erzeugen Unterschiede zwischen Ergebnis und Zahlung. Ihre Veränderungen werden bei der indirekten Kapitalflussrechnung berücksichtigt. Die Kennzahl ist analytisch und kein eigener HGB-Bilanzposten.

03

Konkretes Beispiel

Steigen Forderungen ohne entsprechenden Zahlungseingang um € 5.000, fällt der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit unter sonst gleichen Bedingungen um € 5.000 niedriger aus.

04

Typische Falle

Mehr Nettoumlaufvermögen ist nicht automatisch besser; überhöhte Vorräte und überfällige Forderungen können Liquidität vernichten.