Zeitliche Zuordnung

Periodengerechte Rechnungslegung

Ein Vorgang gehört in den Zeitraum, in dem er wirtschaftlich passiert – nicht erst, wenn Geld fließt.

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Fachliche Definition

HGB-Grundsatz, nach dem Aufwendungen und Erträge unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im richtigen Geschäftsjahr berücksichtigt werden.

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So funktioniert es

§ 252 HGB verbindet Periodenabgrenzung mit Vorsichts- und Realisationsprinzip. Forderungen, Verbindlichkeiten, erhaltene Anzahlungen sowie aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten sind nach ihrem jeweiligen Sachverhalt zu unterscheiden.

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Konkretes Beispiel

Eine Beratung schließt im Dezember einen Auftrag über € 1.200 ab und erhält das Geld im Januar. Ist der Gewinn im Dezember realisiert, entstehen dort Ertrag und Forderung; im Januar wird nur der Zahlungseingang gebucht.

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Typische Falle

Ein Zahlungseingang ist nicht automatisch Ertrag; eine Auszahlung ist nicht automatisch Aufwand.